Eleni
Seit Ende April befindet sie sich nun auf einer liebevollen Pflegestelle, wo sie erstmals mehr Ruhe, Fürsorge und Sicherheit erleben darf.
Eleni ist eine sensible, vorsichtige Hündin, die in ihrem eigenen Tempo immer mehr Sicherheit gewinnt.
An der Leine läuft sie inzwischen schon richtig gut, solange sie nicht erschrickt oder etwas sie in den Fluchtmodus bringt. Autofahren ist für sie ein echter Ruhepol, dort fühlt sie sich sicher und entspannt. Auch ihre Box mag sie sehr: Sobald es raus zum Gassi geht oder Futter gibt, ist sie sofort voller Freude dabei. Und wenn sie sich wohlfühlt, lernt sie erstaunlich schnell und gern.
Menschen sind für Eleni noch schwierig. Ihr erster Impuls ist meist Rückzug oder Flucht, weil vieles sie noch verunsichert. Zu ihren festen Bezugspersonen baut sie langsam Vertrauen auf. Fremde Menschen, besonders Kinder, sind für sie aber noch sehr einschüchternd.
Beim Spaziergang zeigt sie, dass Bewegung ihr hilft, Situationen besser zu verarbeiten. Trotzdem können ihr Fußgänger oder andere Reize noch Angst machen, sodass sie manchmal panisch reagiert. Auch Fahrradfahrer waren anfangs kaum auszuhalten für sie, mittlerweile schafft sie es aber schon, sitzen zu bleiben und nicht mehr wegzurennen. Das sind große Fortschritte für sie.
Eleni braucht Menschen mit Geduld, Ruhe und einem sicheren Gefühl für ihre Grenzen. Kein Druck, kein Erwartungsstress sondern Zeit, Vertrauen und Verständnis. Dann kann sie Schritt für Schritt lernen, dass sie nicht mehr fliehen muss und dass ein Zuhause etwas Schönes und Sicheres ist.
Eleni wünscht sich weiterhin ihr eigenes Zuhause für immer bei Menschen, die ihr mit Geduld, Liebe und Geborgenheit zeigen, wie schön ein echtes Familienleben sein kann.
Dieses liebe Hundemädchen wurde zusammen mit ihren Geschwistern von Hundefängern in ein Shelter gebracht. Plötzlich war alles anders – eine fremde Umgebung, viele unbekannte Hunde und kein vertrautes Zuhause mehr.
Über ihre Vergangenheit wissen wir leider nichts, doch ihre Zukunft liegt noch vor ihr. Mit den richtigen Menschen an ihrer Seite kann sie endlich erfahren, was es heißt, wirklich angekommen zu sein.